Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
morgentraum m.
morgentraum , m. traum zur morgenzeit: scheuche nicht den morgentraum, der mit duftenden kränzen, der mit windenden epheuranken fesselt den schlummernden! Stolberg 1, 220 ; es schwebt um mich im morgentraum das glück, das mir verschwand. Herder z. litt. 3, 227 ; um dich zu retten, musz ich, liebes kind, dich deinem holden morgentraum entreiszen. Göthe 9, 289 ; was seh ich dort? wird mir ein morgentraum vors aug geführt? ein mädchen ists gewisz: ein schönes zartes bildchen. 10, 273 ; zu mittag schon wandelt sich morgentraum gar wunderlich. 4, 389 ; was morgenträume mir verhieszen, das machte st…