Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mengerei f.
mengerei , f. 1 1) nach mengen 2, die mengung unter einander und das also gemengte; verächtlich von einer speise, vergl. mengsel: er wehlte teutsche kost vor fremde mengereien. Chr. Gryphius poet. wäld. 2, 110 . 2 2) nach mengen 6, friedensstörung, aufstifterei: mengerei, confusio, turba, turbamentum, turbella Stieler 1267 ; von mengerei zu zweitracht. Dreyhaupt Saalcreys 2, 313 ( von 1482); an allen orten ichs versucht ein mengerei zu richten an zwischen der frawen und dem mann. Liebholdt com. von einem gottfürchtigen kaufmann B 8 .