Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mehrertheil m. n.
mehrertheil , m. n. der gröszere theil, vgl. mehr 25, b sp. 1883 und mehrtheil; im 16. jahrh., wo das wort aufkommt, um später wieder zu verschwinden, vielfach mit getrennter schreibung beider theile ( auch im acc., dat., gen. ), wiewol der erste unflectiert steht und im sprechen wol immer der ton auf ihm gelegen hat (méhrertheìl); im nominativ: davon uns der merertail des kriegscostens biszher zukhomen. staatspap. Karls V. 409; daʒ merertail gunten im, daʒ er ledig würt. Ulensp. 58, s. 85 Lappenberg; dasz sich der mehrertheil desz ackerbauwens ernehret. Kirchhof wendunm. 150 a ; denn wir alle…