Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
maute f.
maute , f. erz das nicht gangweise, sondern nur in haufen oder nesterweise liegt: welche ( gure ) oftmals von erz hersintert und eine maute erz gleich verkundschaft. Mathes. Sar. 37 b ; nun bricht der steiger der gure nach ubersich und trifft ein maut erz, davon er auszbeut gibt. 62 a . bairisch ist die mauten vorrat von obst oder anderen eszwaren, den sich kinder oder dienstboten eines hauses eintragen und etwa unter ihrem strohsack anlegen ( dies auch schlesisch Weinhold 60 b ), auch das was der besitzer eines obstbaumes oder gartens bekannten oder unbekannten von seinem segen gerne mittheil…