lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Marone

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
7 in 6 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
2
Verweise raus
1

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Marone f.

Marone f.

Marone f. ‘eßbare Kastanie’, zu Anfang des 16. Jhs. (bair. schweiz. Marre) entlehnt aus (nord)ital. marone; vgl. mlat. mar(r)o. Die Herkunft ist nicht geklärt. Vielleicht ist von einem von Italien bis Portugal belegten Wortstamm *marr- ‘Stein’ auszugehen, der sich nicht auf das Lat. zurückführen läßt (FEW 6, 1, 368 ff.); oder es handelt sich um eine Entlehnung aus mgriech. máraon, máraos (μάραον, μάραος) ‘Frucht der Kornelkirsche’ (Gamillscheg ²604). Der Name Marone wird im 19. Jh. auf einen Speisepilz mit kastanienbraunem Hut übertragen (in der botanischen Literatur zuerst verdeutlichend Maronenpilz).
609 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Marōne

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Marōne , plur. die -n, aus dem Ital. Marone, eine Art größerer und schmackhafterer Kastanien, als die gewöhnlichen s…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Marone

    Goethe-Wörterbuch

    Marone größere, besonders schmackhafte Art der Eßkastanie; einmal in spielerischer Reimkorrespondenz Oliven | Pistacien …

  3. modern
    Dialekt
    Marone

    Südhessisches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Marone Band 4, Spalte 549-550

  4. Spezial
    Marone

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ma|ro|ne f. (-,-n) ciastëgna (-gnes) f.

Verweisungsnetz

10 Knoten, 3 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Kompositum 3 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit marone

5 Bildungen · 5 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

marone‑ als Erstglied (5 von 5)

Maronenchrūt

Idiotikon

Maronenchrūt Band 3, Spalte 888 Maronenchrūt 3,888 o.

MARÓNEVS

Hederich

MARÓNEVS , ei , ein Beynamen des Bacchus, den er von dem vorhergehenden Maron hat. Tibull. l. IV. I. 57. Gyrald. Synt. VIII. p. 178 .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „marone". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/marone/pfeifer_etym?formid=PF_Marone
MLA
Cotta, Marcel. „marone". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/marone/pfeifer_etym?formid=PF_Marone. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „marone". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/marone/pfeifer_etym?formid=PF_Marone.
BibTeX
@misc{lautwandel_marone_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„marone"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/marone/pfeifer_etym?formid=PF_Marone},
  urldate      = {2026-05-14},
}