Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Marone f.
Marone f.
Marone f. ‘eßbare Kastanie’, zu Anfang des 16. Jhs. (bair. schweiz. Marre) entlehnt aus (nord)ital. marone; vgl. mlat. mar(r)o. Die Herkunft ist nicht geklärt. Vielleicht ist von einem von Italien bis Portugal belegten Wortstamm *marr- ‘Stein’ auszugehen, der sich nicht auf das Lat. zurückführen läßt (FEW 6, 1, 368 ff.); oder es handelt sich um eine Entlehnung aus mgriech. máraon, máraos (μάραον, μάραος) ‘Frucht der Kornelkirsche’ ( ²604). Der Name Marone wird im 19. Jh. auf einen Speisepilz mit kastanienbraunem Hut übertragen (in der botanischen Literatur zuerst verdeutlichend Maronenpilz).