Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mannigfach adj. und adv.
mannigfach , adj. und adv. wie mannigfalt, vgl. dazu fach th. 3, 1221; schon im älteren mitteldeutschen vorhanden: dî gedankin manicvach lâgen im zu herzin mit trûrigen smerzin. Jeroschin 21557 ; aber erst in der neuern schriftsprache neben mannigfalt und mannigfaltig häufiger verwendet: ( die erde wird ) sich, durch mannigfachen saft, zu deiner säugerin und milden mutter machen. Brockes 1, 331 ; schönheit ist ewig nur éine, doch mannigfach wechselt das schöne. Schiller hist.-krit. ausg. 11, 174 , doch was die zeit uns auch verspricht, natur! versiege du nur nicht! du mächtige, mannichfache, r…