Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lustseuche f.
lustseuche , f. 1 1) heftiger sinnlicher trieb, als krankheit gedacht: ein jglicher unter euch wisse sein fas zu behalten, in heiligung und ehren, nicht in der lustseuche, wie die heiden, die von gott nichts wissen. 1 Thess. 4, 5 ( μὴ ἐν πάθει ἐπιθυμίας , goth. ni in gaírnein lustaus); das creuz nimmt hinweg alle böse feuchtigkeit der christlichen kirchen, dʒ ist, die böse schädliche lüste und begierden, hochmut, hitz und brunst der lustseuche. anm. weiszh. lustg. 597; also auch die Venuslieb und lustseuche macht doch endlich einen schamroth. 666; als die leute zu Sodoma, ausz unerhörter lusts…