Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lunze f.
lunze , f. 1 1) wie klunse, klunze theil 5, 1299 fg., spalt, kleine öffnung; tirolisch. Schöpf 403 , mit der nebenform lunte, die sich in Kärnthen wiederfindet: lunte, loch, spalt, besonders die risse, welche in den hölzernen wänden der häuser entstehen, und die man um hacken, beile u. s. w. hineinzustecken und aufzubewahren verwendet. Lexer 182 ; auch zu klunze findet sich die nebenform klunte ( theil 5, sp. 1300). schlesisch heiszt lunze feminale Weinhold 55 b . 2 2) die jäger nennen lunze das geschlinke vom rot- und schwarzwildpret, das aus lunge und leber besteht. öcon. lex. 1464; aber auc…