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lür

mhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

lür

Bd. 1, Sp. 1989
lür s.lîre.
12 Zeichen · 2 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lür

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    lür s. lîre.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    luerM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    luer , M. Vw.: s. lǖdære*

  3. modern
    Dialekt
    Luerf.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Luer f. s. Lur 3 f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit luer

34 Bildungen · 32 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

luer‑ als Erstglied (30 von 32)

Lürer I

RhWB

luer·eri

Lürer I -ȳ:- = unaufrichtiger Mensch s. bei lauern;

Lürer II

RhWB

Lürer II -ȳ:- = Gerber s. Löher bei Lohe;

lürfen

RhWB

lürfen -ørəf-, Part. jəlorəft Sieg-Fussh schw.: einen l., schlagen, prügeln.

lüris leres

ElsWB

lüris leres , lüris liris leres unsinnige Reden, Nichtigkeiten, nugae Geiler S. M. 77; lyres leres sagen verworrenes, albernes Zeug schwatze…

Lürke

RhWB

Lürke lrək, Pl. -kə (s. u. Lürpe) Geld-Leutherheide f.: Rinne, Wasserlauf.

lürken

MeckWB

luer·ken

lürken Dim. von luern 1. in der Zs. sick wat ranlürken sich etwas auf heimliche und unerlaubte Weise beschaffen, stehlen. 2. in der Zs. rüml…

lürkig

WWB

lürkig Adj. hinterlistig ( Isl Ös).

Lürlesbad

Wander

Lürlesbad Ins Lürlesbad gehen. – Murner, Nb., 61. »So war ein gut Bad in der hellen, darumb die narren all drein wöllen, sonst lond sies gon…

lü̂rlüttik

MNWB

°* lü̂rlüttik , n. , kleines bißchen, ganz wenig (Scheer H 5 4 ).

lürme

Lexer

lürme s. gelürme.

lürmen

RhWB

luer·men

lürmen -ø- Heinsb schw.: faulenzen, sich rekeln. — Abl. die Lörmerei, dat Gelörm(s).

Lürmes

RhWB

luer·mes

Lürmes -ø-, Pl. -əsə ebd. m.: ene longe L. langer Faulenzer.

Lürpdüppen

RhWB

Lürp-düppen lørəpdøpə Kemp n.: Kind, das anhaltend schreit.

Lürpe

RhWB

Lürpe lørəp, Pl. -pə Kemp-Kaldenk f.: Wasserrinne, vom Regen ins Feld gerissene Furche. S. Lürke.

Lürres

RhWB

luer·res

Lürres lørəs, Pl. -əsə Siegld-Unglinghsn m.: Schreihals.

Lürrfuchs

RhWB

Lürr-fuchs -fogs Siegld-Geisweid OSchelden m.: ein Kind, das zu oft weint.

Lürrhals

RhWB

Lürr-hals NSiegld m.: dass.

Lürrhans

MeckWB

Lürrhans m. Schelte für einen weinerlichen Jungen Ha Loos ; von lürren, lüdden.

Lürrjochen

MeckWB

Lürrjochen m. ein sehr langsam Fahrender (1887) Ha Red ; vgl. ob. lüdden die Rda. dei lürrt in 'n Drom fährt sehr langsam.

Lürrmaul

RhWB

Lürr-maul (s. S.) Siegld , Altk , Gummb n., f.: dass.

Luersseu

Meyers

luer·s·seu

Luersseu , Christian , Botaniker, geb. 6. Mai 1843 in Bremen, studierte seit 1866 in Jena, habilitierte sich 1872 als Privatdozent in Leipzi…

Lürte

WWB

Lürte f. [WMünsterl Rek] Docht (in der Öllampe). ⟨ Lüörde ( Bor Bi ), Lürte u.ä. [verbr.], Lürt [Bor] ⟩ ¶ Vgl. Lürt unter RhWb 5,623: Lunte …

lürze

LexerN

lürze stf. du bist ein gerehtikeit der lürze (: kürze) Mbrg. 14 b . daʒ er (van) mit lobes valken wirt sweben in der êren lurz ib. 26 a .

lürzen

Lexer

luer·zen

lürzen stn. täuschung, verstellung Fragm. 31 c , lurzen Büchl. 1,494 ( hs. lursen).

Ableitungen von luer (2 von 2)

lüre

RhWB

lure, lüre lūrə, –ȳ- s. die Belege u. türelüre: im Leierliedchen. Ture, lure Lötche, der N. N. hat e Flötche, der N. N. hat en decke Fott (G…

verlür

Lexer

ver-lür stm. s. verlor.