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Lükke

mnd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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3 in 2 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Lükke f. n.

Bd. 3, Sp. 1364
Lükke f. [Kr. ArnsbergArn Wal] 1. Lücke. — 2. Loch (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 5,573: Lucke, Lücke; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 8,332: Lücke²; HnVwb 2,175: Lücke. Ge-lükke n. [verbr.] 1.1. Glück, Zusammentreffen günstiger Umstände, günstiger Zufall, günstige Schicksalsfügung. Fi het noch Glücke hat (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Ick wünske di Glücke (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Wat ’n Glück! (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Vïel Glück im niggen Jōa! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). To sinen Glücken slaip Moder all daip, äs Dirk nao Huus kwamm (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). — Ra.: Diäm snigget et Glücke in de Moggen hat viel Glück (Kr. MeschedeMes Bo). Glück schlaon beim Verkauf zuschlagen (WmWb). Hä hïet mēä Glück at Vestant hat unwahrscheinliches Glück (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.). Vön Glück seggen etwas einem glücklichen Umstand verdanken (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). Ton Glücken glücklicherweise (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Up gudd Glück ohne die Gewissheit eines Erfolges, aufs Geratewohl (WmWb). — Sprichw.: Wai ’t Glücke heät, fint ’n Mist in dä igenen Bückse (Kr. SoestSos Kr. Soest@HattropHa || mehrf.). Wai dat Glück hiät, foiert de Briut int Hius (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@HerzfeldHf || mehrf.); ..., geuht met der Briut no’n Bedde (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DetmoldDe | mehrf.). Wä ’t Glück hiätt, dä kann nich te lange slapen (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus || mehrf.). — Sagw.: Eck he Glück, sach de Kālkopp, do funt ’e ’n Kām (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 1.2. personifiziert gedachtes Glück; Fortuna. — Sprichw.: Dätt Glück ess rund, enen löp ’t in’nen Mund, ’n annern in de Kunt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh || mehrf.). Et Glücke es ne blinne Kauh, et loipet em dümmesten Ossen tau (Kr. MeschedeMes Bö). Dat Glück mott diän Mann seuken, nit de Mann dat Glück (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || mehrf.). Den dat Glück söcht, bui den kalwet auk de Ossens (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs || mehrf.). Jung seein ess Glück un vergäit wie Dunst; jung bleeiben ess mär un ess ne Kunst (Kr. IserlohnIsl Hd). — 2. Glückszustand, Empfindung tiefster Zufriedenheit. Et höggeste Glücke (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Suin Glücke met Foöden triaen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Ra.: Chlücke för de Briut, schmüut Cheld hariut! Gruß an das Brautpaar im Hochzeitswagen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@KleinenmarpeKl || mehrf.). — Sprichw.: ’n Pund Glück is mähr wäht äs ’n Sack vull Vestand (Kr. SteinfurtStf WWB-Source:237:ReckReck). Glükke un Glas, wo ligte bräk dat (Kr. HalleHal Bo). ⟨-k [Münsterl Mark MSauerl Arn, sonst verstr.], -kke [OWestf Hellweg KSauerl, sonst verstr.]. — Genus: n. [verbr.], f. (Lippe WWB-Source:219:OesterhOesterh)⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 2,1278: Glück; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 5,527: Glück(e), Gelück(e) sowie 8,332: Lück(e)¹.
2235 Zeichen · 67 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹lükken.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    1 lükke ( * lück ), n. , 1. Geschick, Schicksal, menschliches Los, Zufall, dat l. is unstêde unde wandelbâr, de macht, g…

  2. modern
    Dialekt
    Lükkef. n.

    Westfälisches Wb.

    Lükke f. [ Arn Wal] 1. Lücke. — 2. Loch ( Wal Bh). ¶ RhWb 5,573: Lucke, Lücke ; NdsWb 8,332: Lücke² ; HnVwb 2,175: Lücke…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit luekke

13 Bildungen · 9 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

luekke‑ als Erstglied (9 von 9)

lükkebêdent

MNWB

° lükkebêdent (Ub. Brschwg. 1, 329), n. , Beglückwünschung, s. gelükbêdinge (!).

lükkebôk

MNWB

luekke·bok

° lükkebôk (Geffcken Bilderkat. Beilage 128 = SL 2, 46 a ) s. gelükkebôk.

lükkelken

MNWB

luk·kelken

lükkelĩk , lüklĩk , adj. , lük(ke)lĩk , -lĩken , lükkelken , adv. , glücklich, erfolgreich, l. vortgân (s. d.) glücklich vorankommen, weiter…

lükkepot

MNWB

luekke·pot

* lükkepot , lück- , m. , Glückstopf, Gefäß für Loszettel oder Wahrsagezettel (Gryse; Lauremberg) .

lükkerat

MNWB

luekke·rat

lükkerat , n. , Glücksrad, übertr. wechselndes Schicksal, Rad der Fortuna, dat l. geyt umme das Glück wendet sich.

luekke als Zweitglied (2 von 2)

gelükke

MNWB

gelükke , g(e)lük , glük- , n. , Zufall, Glück, günstiges, glückliches Geschick, glücklicher Zufall, Vorteil, gel. herin, gel. int gelach Be…

unlükke

MNWB

unlükke s. ungelük(ke).

Ableitungen von luekke (2 von 2)

gelükke

MNWB

gelükke , g(e)lük , glük- , n. , Zufall, Glück, günstiges, glückliches Geschick, glücklicher Zufall, Vorteil, gel. herin, gel. int gelach Be…

unlükke

MNWB

unlükke s. ungelük(ke).