Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lottern verb.
lottern , verb. 1 1) schlaff sein, schlaff herabhangen: vertreibt die lottrenden und hangenden brüst der weiber. Tabernaem. 740 ; die allerreichesten ( Deutschen ) ... kennet man an den kleidern, die nicht weit umher lottern, wie die Sarmaten und Parthen, sondern eng sind und jedes glied in seiner gestalt darbieten. abentheur von allerhand mineralien (1656) 924. 2 2) schlendern, bummeln: lottern, umlottern umher schlendern. Schmid schwäb. wb. 360 ; er hatte kein geschäft, sondern lotterte in den wirthshäusern. Auerbach dorfgesch. 1, 398 ; wenn es ( ein zum ersten male eingespanntes füllen ) sc…