Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lotterie f.
lotterie , f. ein glücksspiel, die fortsetzung des glückshafens oder glückstopfes, s. d. das fremdwort zeigt sich zunächst im niederländischen des 16. jahrh. in einer allgemeinen bedeutung: loterije, sortes, sortitio, sortitus, sortiendi actus, sortilegium Kilian, in nächster beziehung stehend zu loter sortitor, und lot sors, der niederländischen form unseres los; gleichzeitig begegnet das wort aber auch, und nun in der oben angegebenen eigenthümlichen bedeutung, im englischen als lottery ( bei Shakespeare auch wie los, antheil ) und im franz. als loterie, und wurzelt hier ebenfalls im heimisc…