Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
loszeichen n.
loszeichen , n. 1 1) zeichen durch das man ein künftiges geschick erfährt, vgl. los 2 und losen 1, b sp. 1187: loszzeichen oder warzeichen, so man ab vergangnen worten nimpt, zuo glück oder unglück, oder ab dem geschrei der vöglen, omen. Maaler 274 d ; gott behüt uns vor dem greüwlichen loszzeichen, avertite et detestamini quaeso hoc omen dii immortales. ebenda; so man, was künftig geschehen werde, durch loszzeichen erfahren und dessen eine andeutung begehret zu wegen zu bringen, daher nennet der poet Euripides einen solchen glücksfall oder loszzeichen des glücks tochter. anm. weiszh. lustg. 6…