Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
löhren verb.
löhren , verb. wie ein thier heulen, ein thierisches geheul ausstoszen, ein bis jetzt zufrühest aus Luthers schriften gekanntes wort: so rufen sie auch mich nicht an von herzen, sondern lören auf ihren lagern. Hos. 7, 14 ( ἀλλ' ἢ ὠλόλυζον ἐν ταῖς κοίταις αὐτῶν septuag. ); verächtlich für schlechten gesang: das .. nicht widerumb ein lören und dohnen draus werde, wie bisher gewesen ist ( aus dem messelesen ). 2, 258 b ; lören und heulen. 5, 295 b ; eben so ist alle jhr lören, in den stiften und klöstern. 8, 254 b ; wann danach euch die köpfe vom wein erhitzet waren, da fiengt jhr an zu jauchzen,…