Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
lingan
prät. gilungan), Gl. 2,470,4 (in 2 Hss. des 10.
und 11. Jh.s, Zeit der Gl.einträge unbekannt),
Nps und Npw: unpers.
‚Erfolg haben, Glück〈Var.: part.prät.
haben; cedere, prosperari‘
ge-; -en〉. – Mhd. lingen st.v.
‚vorwärts ge-, unpers. lingen lâʒen
hen, gedeihen‘
‚sich be-, in der Wendung mîn heil, nû linge!,
eilen, vorwärts kommen, Erfolg haben, glü-
cken‘
frühnhd. lingen st.v.
‚sich beeilen, gelingen‘,
nhd. mdartl. schweiz. lingen st.v.
‚gelingen‘,
sich lingen lassen
‚es sich angelegen sein, schwäb. lingen st.v.
lassen, eilen‘
‚gelingen,, vorarlb. lingen
glücken, vonstatten gehen‘
st.v.
‚gelingen, vorwärts gehen, vonstatten, rhein. nur in der Wendung et lengk
gehen‘
der net
‚es gelingt dir nicht‘, nhd. nur ge-
lingen
‚zustande kommen, glücken‘.