Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
limpfan
limpfanAWB st.v. III (prät. lampf), bei O, in NBo und Nps: ‚angemessen sein, sich zie- men, zukommen, passend sein; convenire‘, (iz) limpfit ‚es ist nötig, es ziemt sich, man muss; oportet‘ 〈Var.: -ph-, -f-〉. Bei O begegnet neben -mpf- auch unverschobenes -mp- (Braune-Reiffenstein 2004: §§ 131 Anm. 2. 184, 2). – Mhd. limpfen st.v. ‚an- gemessen sein‘, frühnhd. limpfen ‚etw. zweckentsprechend einrichten‘, im Nhd. sind nur noch das Adj. glimpflich ‚ohne größe- ren Schaden‘ (s. gilimpflîh) und das Subst. Glimpf in der Fügung mit Glimpf ‚ohne Schaden, auf gute Art‘ (s. gilimpf) erhalten.