Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
liedlohn m. n.
liedlohn , m. n. 1 1) gesindelohn, dienstlohn an gesinde, mhd. litlôn in quellen seit dem 14. jahrh. ( Lexer 1, 1939 ): welicher sich um lidlon beclagen lasset. weisth. 1, 126 ( Zürich, v. 1472); renthen und gulten, liedtlohn und wirtzkost, darvor haben sie ihre meyer einem jeden da recht zu thun. 2, 274 ( Obermosel, von 1642); dat die scholt were von weine, broit oder lidlone. 558 ( Prüm, v. 1476); wer sich lât beklagnen umb lon, es si lidlon ald ander lon. 5, 187 ( st. Gallen, von 1462); item, was liedlohn betrifft, soll, so der bekanntlich verdient ist, von zeit der clage bisz zum 3. sonnen…