Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leilachen n.
leilachen , leilach , n. betttuch, leintuch. im ahd. stehen zwei ausdrücke für dasselbe gerät neben einander: lînlahhan linteamen und lîhlahhan, der erstere mit betonung des stoffes gebildet, der andere mit betonung der verwendung: es ist das laken, worauf der lîch, körper, ruht, wie rukkilahhan den teppich hinter dem rücken, badelahhan den für das bad, uuandlahhan den an die wand zu hängenden, disclahhan den auf dem tische u. s. w. bezeichnet. aus der letzteren form entsteht mit verflüchtigung des h von lîh die form lîlahhan, die im mhd. lîlachen dauert, wiewol auch lîchlachen nicht unbezeugt…