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Lehde

nhd. bis Lex. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Lehde Die

Bd. 3, Sp. 72a
Die Lehde, Mz. — n, ein wüst liegendes, ungebautes Stück Landes, welches nicht benützt wird; zum Unterschiede von einem Acker und einer Wiese. Lehden aufreißen und urbar machen. Von den Feldern etwas als Lehde liegen lassen, zur Viehweide. I manchen Gegenden werden auch die brach liegenden Äcker Lehden, in Meißen Ledigen genannt. Andere sprechen und schreiben Läde, Leede. I alten Urkunden findet man dafür auch Leider.
426 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lehde

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Lehde , plur. die -n, in der Landwirthschaft, ein wüstes ungebauetes Stück Landes, welches keinen Nutzen bringet; zu…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lehde

    Goethe-Wörterbuch

    Lehde brachliegendes, ungenutztes Land In diesen Gegenden [ um Plauen ] sieht man keine Futterkräuter, aber auch keine L…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lehde

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Lehde , Land, das von jeher sich selbst überlassen war. S. auch Fruchtfolge .

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Wortbildung

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