Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lebensbaum m.
lebensbaum , m. 1 1) das leben unter dem bilde eines baumes: das laub an meinem lebensbaume verfalbet sich nach und nach, und welkt. Bürger 311 a ( Macb. 5, 2); so hoff ich, wenn den lebensbaum des alters hauch entlaubet, nicht soll ein goldner jugendtraum dem herzen sein geraubet. Rückert 400 ; zum himmel trotzt mein lebensbaum und harret, ob er zur laube noch gebogen werde. Platen 84 . 2 2) leben spendender baum ( nach dem im paradiese stehenden, 1 Mos. 3, 22 ): labung thauen auf dich, kühlende labung dann lebensbäume hinab ( im jenseitigen Eden ). Stolberg 1, 23 ; was ist des paradieses lus…