Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
laufstuhl m.
laufstuhl , m. 1 1) stuhlartiges gestell, an welchem die kinder laufen lernen. 2 2) das bewegliche arbeitsgerüst eines schieferdeckers: plötzlich fuhr sie vom fenster zurück, sie entdeckte einen schieferdecker im laufband seines luftbänkchens den nahen Lorenzthurm umrutschend. dieser im himmel und an so wenig hanffasern hängende laufstuhl machte ihr zu bange. J. Paul heiml. klagelied s. 6 . 3 3) bildliche bezeichnung des pferdes: weil er auf seinem lebendigen laufstuhl niemand zu entrinnen vermochte. flegelj. 1, 94.