Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lägelein n.
lägelein , n. kleines lägel, mhd. lâgellîn, lægellîn: darczu schankt man in 17 vierteil welisch weins auch in legelein. d. städtechr. 2, 35 anm. 6; item er hat gehapt ain legelin mit guetem wein, vermischt mit gift, das soll er dem Ochsenfuesz gepracht han; derselb Ochsenfuesz soll dasselb legelin mit der gift gen Landshuet in des fürsten kuchen getragen und dem koch geben han, damit dem fürsten solt vergeben worden sein. 5, 323, 13; letzlich nembt dises lägelein! darinn find jhr ein köstlich wein. J. Ayrer 245 b (1222, 27 Keller ); st. Othmars lägelein von einem gefäsz das nicht leer wird, mi…