Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kützen
kützen in bekützen, behelligen, plagen, s. unter kitzen plagen (sich bekitzen, thür., Moltkes sprachwart 1, 298 ), schon im 14. jh. md., in der gl. zum lehnrecht des Ssp.: ( dasz ) doch viel leute mit bekutzt werden, daʒ man sy czu kampfe grust u. s. w. Homeyer Sachsensp. II, 1, 358 , nicht betrogen wie er auslegt, sondern geplagt oder beschädigt u. ä.; im praes. gewiss bekützen. dasselbe ist auch siebenb. sich bekätzen ( mit gewöhnl. ä aus ü), sich mit einem abgeben, in etwas einlassen zum eignen nachtheil Haltrich plan 8 b , sich mit einem gemein machen, auch in unzüchtigem umgang Schuller b…