Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
künster m.
künster , kunster , m. 1 1) im 15. jahrh. gleich künstler, in einem liede des Michel Beheim, der verborgen reime umändert in offene: und will sie setzen offenlich, wo man die selben melodei vor slehten künstern singet, daʒ eʒ mit offen reimen sei. Germ. 3, 310 , slehte künster, die sich nur auf einfache kunst verstehn; aber schon im 13. jh. z. b. bei Rûmezlant kunster schlechthin MSH. 3, 62 a , vgl. Lexer 1, 1781 . ob es dazu auch schon künsten gab? 2 2) in vocc. des 15. jh. alchimista ein kunster Dief. 21 b , vgl. magus swarzkunster 343 b , der künster Virgilius H. Folz in den fastn. sp. 1254…