Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kruch m.
kruch , m. subst. zu kriechen, wie flug zu fliegen: natur that nichts umsonst. sie brachte was kan fliegen, bracht auch was krichen kan, ein jedes kan was tügen: mein reim kan wo durch kruch, ob nicht durch flug, vergnügen. Logau zug. (3, 255) nr. 213, ' meine reime ', vergl. kriechende prosa u. ä. sp. 2210. in einem andern sinngedichte, sprachlehrer überschrieben, von gedrücktem leben: es ist ein tolles volk, das in dem wörterkriege ( etymologie? ) als Türken um die welt, ist eifriger zum siege: wanns um und um nun kümmt, so ist ein wort erstriten, indessen kruch, gebruch und bittres arm ( ar…