Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krisam m.
krisam , m. s. chrisam 2, 618. 619, vgl. Dief. 158 a s. v. chrisma, wo auch kressem, kresem, kresen u. a., die zum theil noch jetzt landsch. geltung haben, s. Schm. 2, 395 , auch Luther z. b. brauchte vorwiegend die volksm. form chresem (chrisem), s. Dietz 1, 373 a . aber auch die volle form im 16. jh., z. b.: da hilft kain crysam und kain tauf. Soltau 375 . man brauchte das wort auch in recht weltlicher weise, z. b. die schwertstreiche wurden als anstreichen des chrisams behandelt, von einer schlacht heiszt es: nit weit von Schwarzach dem stetlein klein strichens einander an den chresem. Lili…