Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kreuzspinne f.
kreuzspinne , f. aranea diadema. Stieler 2091 , sie gilt trotz ihres weiszen kreuzes auf dem rücken für ein unheimliches thier, an dem allerlei aberglaube hängt ( s. z. b. Wuttke § 150), daher von menschen: der lange herzog ( Alba ) hat euch so ein rein ansehn von einer kreuzspinne, nicht einer dickbäuchigen, die sind weniger schlimm, aber so einer langfüszigen, schmalleibigen u. s. w. Göthe 8, 246 ; sitzt er nicht da und macht ein gesicht wie eine kreuzspinne. Wagner kinderm. 24 ; und machen dir gesichter wie creuzspinnen. Hahn aufr. zu Pisa 130 .