Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krämpfen
krämpfen , krempfen , krampfig zusammenziehen, mhd. krempfen, verkrempfen wb. 1, 882 a , das rechte causativum zu krimpfen, wie nd. krempen zu krimpen ( s. das dritte krämpen): wol reinem wîbe, diu sich selber alsô ane kempfet, alsô daʒ sich kein arger wille an ir niht enkrempfet! Kolm. meist. 114, 28 s. 468 , keine böse lust an ihr begehrlich zum zugreifen ballt wie eine klaue; in groszer forcht understat ( unternimmt ) alles bluot zuo helfen dem edelsten teil des leibs, das ist dem herzen, und darumb so louft es zuo im, und also so die andren glider des bluots ganz beroubet werden, so würt d…