Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Konditor m.
Konditor m. ‘Fein-, Zuckerbäcker’ (17. Jh.), Übernahme von lat. condītor ‘wer Speisen schmackhaft macht, Hersteller würziger Speisen’, abgeleitet von lat. condīre (condītum) ‘einlegen, einmachen, lecker zubereiten, würzen’. In Anlehnung an kandieren ‘mit Zucker überziehen’ (s. Kandiszucker) kommt zu Beginn des 18. Jhs. die heute noch landschaftlich bekannte Form Kanditor auf. – Konditorei f. berufliche Tätigkeit des Konditors, ‘Fein-, Zuckerbäckerei’, oft mit angeschlossenem Café (19. Jh.), älter ‘Backraum für Zucker-, Feinbackwaren’ (18. Jh.).