Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
königlein n.
königlein , n. regulus, mhd. künegelîn, küneglîn, küngelîn wb. 1, 913, kungelîn Jeroschin. 1 1) eigentlich: dô woltens alle künegelîn und hêrren von in selben sîn. Trist. 12, 39 ; kungel voc. inc. teut. o 1 a ; königlein, kleiner oder schlechter könig. Stieler 1009 ; hier sehet her, hier liegt euch ein exempel, ihr Yvetoter königlein. Seume; wie manches königlein im purpur. Tiedge. 2 2) der zaunkönig, schon ahd. einmal kunichli regulus Graff 4, 447 , mhd. küngelîn, kuniclîn, kuningil, kunglî u. a. ( s. wb. 1, 913 b , Haupt 9, 391 ), nl. koningsken Kilian, nnl. koningje, schon gr. βασιλίσκος , …