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Knubben

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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6 in 4 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Knubben m.

Bd. 4, Sp. 473
Wossidia Knubben -pp- m. 1. kugelige Verdickung, Schwellung auf der Körperoberfläche: Knubben 'exanthema' Niem. Idiot. 14; hei hadd' 'n bannigen Knuppen an 'n Kopp krägen eine große Beule, nachdem er sich heftig gestoßen hatte Ha; die Brustwarze in der Zs. Sug'knuppen (s. d.); lütte Knuppens am kleinen Euter der Kuh RoRostock@RibnitzRibn; der Adamsapfel in der Rda. mi jœkt dei Knuppen ich habe Durst LuLudwigslust@LaupinLaup. 2. Knorren, Auswuchs, Aststumpf wie in den Zss. Bük-, Keinknuppen: Kumm bi mi, dor stäken se Knuppen in 'n Aben as min Kül dick un noch dicker (Sperling zum Storch im Tiergespräch) Wo. V. 2, 103 a; dei Bom hett so väl Knuppen Ha Hagenow@WittenburgWitt; dei Knuppen an dei Böm sünd dorvon, dei Düwel hett Nœgel in dei Böm slagen erklärt die Volkssage MaMalchin@GnoienGnoi; bildl. wird das Schnarchen als Geräusch der Säge aufgefaßt: Pielken (PN.) ..., de grad son' rechten dägten Knubben Ekenholt in Arbeit hadd' Müll.Friese 111; s. auch das Syn. Knast 1; auch in Rdaa. wie grote Knuppen stähnen Ro; dorsitten as 'n Knuppen Unglück RoRostock@RibnitzRibn; von einer bevorstehenden Geburt: dor is dei Knuppen bald apen slagen SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd. 3. übertr. a. von mannigfachen mehr oder weniger klobigen Dingen; so Knuppen eine Handvoll Flachs, der geschwungen werden soll Schö; 'n Knubben Brot ein tüchtiges Stück StaStargard@NeustrelitzNStrel; ebenso: 'n Knuppen (Brot) afriten MaMalchin@GielowGiel; Wa; dor (von der Rolle Kautabak) würd' ornlich 'n Knuppen nahmen WaWaren@LexowLex; Knuppen auch eine ganz kurze Tabakspfeife PaParchim@DobbertinDobb; von Schiffen: dat is 'n richtigen Knuppen, seggen wi, wenn 'n Schipp so kort un breet bug't is Wo. Seem. 2, 107; von Wetterwolken: bannige Knuppen RoRostock@LichtenhagenLicht. b. von Lebewesen: 'n ollen Knuppen ein altes Pferd SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; HaHagenow@LankLank; ein alter wetterharter Seemann Wo. Seem. 1, 95; von einem in absonderlicher Weise Tanzenden: den narrschen Knuppen Lange Franz. 14; plumpe Tänzerin: hest 'n schönen Knuppen fat't WaWaren@TressowTress; Scherzname der Bewohner von RoRostock@PapendorfPap: Papendörper Knuppen, angeblich wegen der von ihnen getragenen Halstücher; Zss.: Buer-, Land-, Gizknuppen. FN. Knubben. Mnd. knobbe, -pp-, knuppe. Br. Wb. 2, 828; Dä. 244a; Kü. 2, 169; Me. 3, 225; Teu. 1, 132.
2114 Zeichen · 46 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knubbenm.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Knubben m., Knubbe f. ‘Verdickung (im Holz), Knorren, Knospe, Geschwulst, kleiner Kerl’, ein nd. Wort, das im 17. Jh. in…

  2. modern
    Dialekt
    Knubbenm.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Knubben -pp- m. 1. kugelige Verdickung, Schwellung auf der Körperoberfläche: Knubben 'exanthema' Niem. Idiot. 14; hei ha…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knubben

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knubben‑ als Erstglied (3 von 3)

knubbenkȫninc

KöblerMnd

knubbenkȫninc , M. Vw.: s. knobbenkȫninc