Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kneifen
kneifen , oberd. gleich keifen: ir zän thuts in dem beutel tragen ( die alte ), kann teglich nichts denn kneifen und nagen. Ambr. liederb. 206, 10 , ganz wie keifen und nagen, wie auch das Frankf. liederb. von 1599 in der angeführten stelle gibt nr. 206 str. 2. noch bair. kneifen einem scheltend zusetzen, kneif f., kneiferl n. zänkisches weib Schm. 2, 372 . in Kärnten aber knêfen zanken, murren, knêfar zänker, knêfa zänkerin Fromm. 3, 118 , Lexer 162 . diesz ê ist vielleicht urspr. öu, daher kneufeln zanken bei H. Sachs : täglich sie ( die böse frau ) peinigt meinen leib mit kneufeln, zanken, …