Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knaufeln
knaufeln , nagen u. ä.: der hund knaufelt an dem beine ( knochen ). Schmotther canzleimäsz. schreiber. Dresd. 1726. 2, 387 ; thüring. knaufeln gleich knaupeln, ein kind z. b. knaufelt am spielzeug. es stimmt wol mit dem f auf nd. stufe zu nl. knuyfelen, knuyvelen, auch knuyven rodere, arrodere Kil., er stellt kluyven (= klauben) und knuyven als eins zusammen, und ebenso könnte knaufeln nd. gleich knäubeln, d. i. kläubeln sein, vgl. knuven brem. wb. 2, 833, gierig aufessen, bei Stürenburg 117 b an einem groszen stück brot mit anstrengung essen, gleich kluven? doch s. auch knaffern und knaupeln …