Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knaspeln
knaspeln , gleich knascheln, s. d. 1 1) schwäb. knirschend, knarschend kauen. Schmid 319 ( gesprochen natürlich knaschpeln). 2 2) prasseln, knarschen u. ä.; ein Schweizer erzählt: weist nit von wannen er ( der donner ) kommt? S. Peter hat einen scheisz gelassen, so laufend ihm Christus und die mutter gottes nahin ( sonst hinnach) und wollend ihn hublen ( bläuen ). dannenher entsteht ein semlichs bochslen, prasseln und knaschplen in wolkchen. Melander jocoseria 2, 13 nr. 364 (10). 3 3) dasz es urspr. nicht nur alem. ist, zeigt schles. knaspern knappern Weinh. 44 b , nd. gnaspern gleich gnastern…