Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knarre f.
knarre , f. von knarren. 1 1) das geknarre, gemurre. M. Kramers deutsch-holl. wb. 1768. 1787 , schon mnd. gnarre Freidank (2. ausg. ) 138, 14 in der hs. Q: der hat in einem nu die räderknarr gestillt. Wiedeman mai 65 . 2 2) knarrendes werkzeug, wie es die nachtwächter an manchen orten haben ( Adelung ), obsthüter zum verscheuchen der vögel, kinder als spielzeug (kinderknarre), gleich schnarre f. 3 3) bildlich eine zänkische, keifende frau. Stieler 993 ( wie klatsche von klatschen, u. a. ), vergl. knarreisen. daher das sprichwort 'mit der pfarre kommt die knarre', nd. êrst'n parre, dann 'n quar…