Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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knäubeln , 11) schles. nagen, kauen Weinhold 44b: er giebt jedwedem gerne satt zu knäubeln und zu naschen. Geisheim ged. 2, 46 (Fromm. 4, 174); es stimmt da ganz mit kläubeln (2), von dem es denn auch eine nebenform sein wird wie knäuel von kläuel u. a.; auch die bed. kauen findet sich bei kläubeln (4), und die volksmäszigen formen knäumeln, knaumeln (wie auch klaubeln) stehn mit ihrem m wol nicht im wege. 22) auch in der Schweiz besteht es, als knübeln (mit langem ü) knaupeln, wie in der nase knübeln, abknübeln z. b. fleisch vom knochen, herausknübeln, erknübeln Stalder 2, 116, Frommann 2, 484a, Rütte 48; der vocal steht auf der urspr. stufe, zu û in mhd. klûben klauben stimmend. 33) diesz schweiz. wort schon bei Maaler 246c (Frisius 974a), obwol nur in einer beschränkten anwendung: 'knübelen, die eier mit dem schnabel durch bicklen, als die jungen hünle so sie ausz der schalen schliefen wöllend', vgl. sp. 785 unten, 890 unten (die mutter hilft ihnen). 44) auch nl. knuyfelen, rodere, ambedere Kil., und noch fläm. knuifelen Schuermans 268b; vgl. auch knaufeln.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschknäubeln
Grimm (DWB, 1854–1961)
knäubeln , 1 1) schles. nagen, kauen Weinhold 44 b : er giebt jedwedem gerne satt zu knäubeln und zu naschen. Geisheim g…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit knaeubeln
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