Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knäubeln
knäubeln , 1 1) schles. nagen, kauen Weinhold 44 b : er giebt jedwedem gerne satt zu knäubeln und zu naschen. Geisheim ged. 2, 46 ( Fromm. 4, 174 ); es stimmt da ganz mit kläubeln (2), von dem es denn auch eine nebenform sein wird wie knäuel von kläuel u. a.; auch die bed. kauen findet sich bei kläubeln (4), und die volksmäszigen formen knäumeln, knaumeln ( wie auch klaubeln) stehn mit ihrem m wol nicht im wege. 2 2) auch in der Schweiz besteht es, als knübeln ( mit langem ü) knaupeln, wie in der nase knübeln, abknübeln z. b. fleisch vom knochen, herausknübeln, erknübeln Stalder 2, 116 , Fromm…