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Knän

ahd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
6 in 4 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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3
Verweise raus
9

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Knän

Knän

Knan, Knän m. ‘(Groß)vater’ (vornehmlich in der Anrede), ‘Namensvetter’, frühnhd. Gnenne, Gnann, Genanne, mhd. genanne, gnanne, mnd. genanne, mnl. genamene, genanne, anord. (mit Präfixabfall) nafni ‘Namensvetter, Genosse’; eigentlich ‘Gleichnamiger’, hervorgegangen aus substantiviertem ahd. ginamno Adj. (?) ‘den gleichen Namen habend, gleichnamig’ (um 1000); zu Name (s. d.). Nhd. Knan, Knän (häufig bei Grimmelshausen), auch Nanne. Nach dem 17. Jh. bis auf vereinzelte mundartliche Reste ungebräuchlich.
506 Zeichen · 16 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    knâen

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +2 Parallelbelege

    biknâenAWB sw.v. I, seit dem 8. Jh. in I, MF, bei O, N, Npg: ‚erkennen, wahrnehmen, begreifen, identifizieren, bei sich …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knän

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Knan, Knän m. ‘(Groß)vater’ (vornehmlich in der Anrede), ‘Namensvetter’, frühnhd. Gnenne, Gnann, Genanne, mhd. genanne, …

  3. modern
    Dialekt
    kna'entr. v.

    Lothringisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    kna'en [knáən D. Si. ; knauwən Bo. ] tr. v. nagen, kauen. — lux. 231 ebenso; baier. 1, 979 gnagen neben nagen; märk. knâ…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knaen

2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

knaen‑ als Erstglied (2 von 2)

knängeln

RhWB

knängeln -ę·ŋ.- Köln-Stdt , Mettm-Langenbg schw.: murren, nörgeln, unzufrieden tun, unter lästigem Weinen mit Bitten quälen, bes. von Kinder…

knänseln

PfWB

knaen·s·eln

 knänseln schw. : ' unzufrieden daherreden ', auch vom weinerlichen Wiegenkind, knensele [ Gal-Josbg ]; vgl. Rhein. IV 849 knängeln.