Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Knän
Knan, Knän m. ‘(Groß)vater’ (vornehmlich in der Anrede), ‘Namensvetter’, frühnhd. Gnenne, Gnann, Genanne, mhd. genanne, gnanne, mnd. genanne, mnl. genamene, genanne, anord. (mit Präfixabfall) nafni ‘Namensvetter, Genosse’; eigentlich ‘Gleichnamiger’, hervorgegangen aus substantiviertem ahd. ginamno Adj. (?) ‘den gleichen Namen habend, gleichnamig’ (um 1000); zu Name (s. d.). Nhd. Knan, Knän (häufig bei Grimmelshausen), auch Nanne. Nach dem 17. Jh. bis auf vereinzelte mundartliche Reste ungebräuchlich.