Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kletz
kletz , klebrig, schmuzig, s. klatz 3, wegen der verwandtschaft klette; ein nachklang des nur einmal bezeugten wortes wahrscheinlich in östr. klötzen ankleben, zusammenkleben, z. b. erdreich klötzet, ist klötzig nach langem regen Höfer 2, 145 , was sich freilich mit klotz klosz gemischt hat; er gibt auch östr. klötzen m. schlechte, nichtswerte sache als eig. ' etwas das klötzet, ein kotklunker ', doch auch diesz kann zu östr. klötze ( s. d. ) gehören. aber wenn Loritza 75 b klötzen auch als kleistern angibt, ist das wol nur altes kletzen kleben in östr. aussprache mit ö für umgelautetes, daher…