Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klebeläppchen n.
klebeläppchen , n. 1 1) bildlich in der redensart einem ein klebeläppchen anhängen, etwas nachtheiliges nachsagen. Adelung, klebleplein schon im 16. jh.: welche einen jeglichen ihres gefallens stumpfieren, hönen, schmehen, ein schellen oder wie man zu sagen pflegt ein klebleplein anhenken können. Thurneisser nothgedr. ausschreiben (1584) 1, 98 ; ein boshaftiger mensch geht niemahls einem ehrlichen mann vorbei, er siehet wie er ihm ein kleblebichen anhanget und ihn beschimpfet. Olearius pers. ros. 4, 1 (59). ebenso klebefleck, von der sache s. klapf 3. 2 2) die eigentliche bed. ist wol flickfle…