Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Kladderadatsch m.
Kladderadatsch m.
Kladderadatsch m. ‘Geklirr’, übertragen ‘Zusammenbruch, Chaos, Skandal, Aufregung’, auch Name einer 1848 in Berlin begründeten politisch-satirischen Wochenschrift, Substantivierung der im Nordd. gebräuchlichen Interjektion kladderadatsch, erweitert aus klatsch (s. klatschen) und kladatsch, die lautmalend ein krachendes, klirrendes Geräusch wiederzugeben sucht.