Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kladderadatsch
kladderadatsch , ein norddeutscher ausruf, um einen fall, besonders mit krachendem, klirrendem zerbrechen verbunden, zu bezeichnen; dazu in Berlin kladderadâtsch als subst., einen kl. machen, z. b. mit fenster und laternen einwerfen. daher der name des bekannten Berliner witzblattes. ähnlich am Rhein klaperdâtsch, klaberdâtsch! Aachner mundart 108, in Sachsen pladderadauz! in Holstein kladatsch! Schütze 2, 262 . vgl. dazu kladatschen unter klabastern 2, e.