Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschkeimeswm.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg
keime swm. wer stock und keimen furet Mz. 4,65 ( 1294 ) = swer stock und ron füret Np. 301.
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschkeimef.
Grimm (DWB, 1854–1961)
keime , f. 1 1) germinatio, das keimen: die den winter über aufgequollene oder in der käume stehende kern. Reichart land…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit keime
13 Bildungen · 13 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
keime‑ als Erstglied (13 von 13)
keimech
LothWB
keimech adj. ächzend, stöhnend.
keimelig
PfWB
keimelig Adj. : ' (winzig) klein ', bes. von etwas, was sich nicht entwickelt, keimelich [ WD-Hoof ]; vgl. kamelig . Rhein. IV 396 .
keimeln
DWB
keimeln , demin. zum folg., pullulare, pullulascere. Steinbach 1, 841 . schon im 15. jh. Mones anz. 8, 495 b , im 14. bei Megenberg : ( die …
Keimels
RhWB
Keimels = das Zusammengekämmte s. bei Kamm.
keimenflor
DWB
keimenflor , m. nach blumenflor von J. Paul gebildet: die vielfachen erdrinden, die den keimenflor bedecken. 38, 58.
keimen I
RhWB
keimen I = kämmen (s. d.);
keimen II
RhWB
keimen II = stöhnen s. käumen;
keimen III
RhWB
keimen III = einen Keim treiben s. bei Keim.
keimens
KöblerMnd
keimens , Indef.-Pron. Vw.: s. kēnminsche*
keimern
DWB
keimern , vom klang der geige: will die geigen süszlich keimern. Spee trutzn. 285 , erklingen lassen, trans. gebraucht, wie klingen damals. …
Keimersbirne
RhWB
Keimers-birne kęiməršbīər Ottw-Scheuern f.: B.sorte.
Keimert
LothWB
Keimert m. D. Si. Mensch, der gerne stöhnt u. jammert. — lux. 218.
Keimesgeschichte
Meyers
Keimesgeschichte ( Ontogenesis ), s. Entwickelungsgeschichte , S. 844.