Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kasel f.
kasel , f. s. DWB casel , 'casula' ( in einem deutschen gedichte ) Haupt 1, 278 : ein armer dorfpfaffe in einer beschaben und schebichten kaseln. Luther 4, 254 b ; das ist denn wol ein ander schmuck, weder die gülden kaseln. 5, 191 a ; dasz der kurfürst von Brandenburg dem bischof von Straszburg hätte in der messe die kasel aufgehaben ( emporgehalten, getragen ). tischr. 2, 165. vgl. mhd. kasugele, nl. kasuifel, franz. chasuble, s. Diez 91 .