Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kartenspiel n.
kartenspiel , n. kartenspil, cartiludium. voc. inc. teut., voc. 1482 q 1 b . es heiszt so ( wie spiel) das spielen selbst, die art des spiels das gespielt wird, der einzelne gang des spiels, und die karten selbst die ' das spiel ' bilden: das sie solches ( die römischen cardinäle und geistlichen die päderastie ) für keine sünde halten, sondern damit scherzen, als were es ein kartenspiel darüber sie lachen und frölich sein mügen on fahr. Luther 7, 437 b ( Wittemb. 1572); zuo Magdenburg in der werden statt da ist ein kartenspil, die von Nürnberg habens gemischt, die sestett spilen darmit. Uhland…