Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
immermehr adv.
immermehr , adv. , das verstärkte immer. schon mhd. tritt zu iemer, als dessen zweiter theil mêr ( vgl. sp. 2068) nicht mehr gefühlt wird, ein nochmaliges mêre, mê hinzu, um eine künftige stete zeitdauer zu bezeichnen ( mhd. wb. 2, 1, 151). diese hinzufügung wandelt sich nach und nach, und seit dem 17. jh. stets, in feste verbindung zu éinem worte, mit dem hochtone auf der ersten silbe (ímmermehr); unterschieden von dem getrennten immer mehr, in welchem immer nichts ist, als verstärkung des comparativs mehr ( vgl. immer no. 8) und in dem daher mehr den hauptton hat (immer méhr). fehlerhaft ist…