Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
immerhin adv.
immerhin , adv. , das mit dem adverb der richtung hin verbundene immer, im 16. jahrh. noch getrennt ( vgl. unten 3 die stelle aus Luther ): sie mügen imer hin weit von uns draben. Schade sat. 1, 65, 355 ; und 1 1) rein temporal, erstreckung auf eine ins künftige laufende, ungemessene zeitdauer, wie ferner, fortan, immer weiter, ausdrückend: und das gewesser verlief sich von der erden jmer hin, und nam abe. 1 Mos. 8, 3 ( gegen v. 5: es verlief aber das gewesser fort an und nam abe); wer böse ist, der sei jmer hin böse, und wer unrein ist, der sei jmer hin unrein. aber wer frum ist, der sei jmer…