Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ihretwillen adv.
ihretwillen , adv. , hervorgegangen aus der formel um ihren willen: die werk sind viel zu gering dazu, das uns gott umb iren willen gnedig sein solt. J. Jonas bei Luther 6, 406 a ; daher das zusammengerückte ältere ihrentwillen gewöhnlich in verbindung mit um erscheint: ich will ein schelm sein, wenn es um ihrentwillen geschehen ist. Lessing 1, 364 ; miss Blaffardine, die blonde, so blond und so sehr in ihre blondheit verliebt, dasz lange schon niemand die mühe sich giebt um ihrentwillen auch nur in einer ode zu sterben. Wieland 4, 12 ( n. Amadis 1, 13); und schreckte dieses jammervolle beispi…