Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
hûven swv.
hûven , swv. , „vittare”, „mitrare”, „ kronen vel h. ”; Part. prät. gehûvet, geh. sîn (vom Manne) die Haube der Frau tragen, unter dem Pantoffel stehen (Nd. Jb. 14, 134).
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hûven , swv. , „vittare”, „mitrare”, „ kronen vel h. ”; Part. prät. gehûvet, geh. sîn (vom Manne) die Haube der Frau tragen, unter dem Pantoffel stehen (Nd. Jb. 14, 134).
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Mittelniederdeutsches Wb.
hûven , swv. , „vittare”, „mitrare”, „ kronen vel h. ”; Part. prät. gehûvet, geh. sîn (vom Manne) die Haube der Frau tra…
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Wortbildung
23 Bildungen · 12 Erstglied · 10 Zweitglied · 1 Ableitungen
MNWB
° hûvenblek , n. , Verschlußkappe der Sturmhaube (SL = Chr. d. d. St. 19, 545).
LW
huvenblêk? Visier?
KöblerMnd
huvenblēk , N. Vw.: s. hūvenblek
MNWB
hûvenbôm , m. , besondere Art von Sattelgestell (SL).
LW
huvenbôm, eine Art Sattelbaum, Meisterstück der Sattler.
KöblerMnd
huvenbōm , M. Vw.: s. hūvenbōm
RhWB
huven II = bedürfen s. hufen III;
MNWB
° hûvensmîde ( huft- ?), n. , metallene Verzierung der Kopfbedeckung (Belege nur aus Reval).
MNWB
hûvensnôr „tenea”. Vgl. hôtsnôr.
MNWB
hûvenspan , n. , Spange an der Haube.
MNWB
hûvenstrick „tema (l. tenea) oris”.
MNWB
* hûvenwerk , n. , anspruchsvolle Kopfbedeckung , köstlĩk h. (ist verboten).
LW
af-schuven, ab-, wegschieben.
MNWB
behûven (s. d.) .
MNWB
beschûven , stv. ( Part. prt. beschōven), beklauben (das Wachs beim Einkauf).
MNWB
inschûven , stv. , trans. c. A. p. (in ein Amt) hineinschieben.
KöblerMnd
schuven , st. V. Vw.: s. schūven (1)
KöblerMnd
toschuven , st. V. Vw.: s. tōschūven*
MNWB
ümmeschûven , umb- , stv. ( Part. Prät. -schouen , -schauen ) : 1. herumdrehen, zum Drehen bringen, „ Dyt windelrad is hochdraven , trach, v…
KöblerMnd
upschuven , st. V.? Vw.: s. upschūven*
MNWB
1 vȫrschûven , stv. , vorschieben, den grindel v.; übertr. c. A. p. hineintreiben in, in schāden v.
LW
vorschuven, st. v. bei Seite schieben, verstossen, verdrängen, geringschätzig behandeln.
MNWB
behûven (s. d.) .